Aktuelles 2020

Hier informieren wir über laufende Projekte mit Bezug zur jüdischen Geschichte und zum aktuellen jüdischen Leben in und um Attendorn und damit aus dem "Jetzt und Hier".

 

02.11.2020: "Geh Denken" abgesagt

"Geh Denken" fällt aus: Der für kommenden Freitag, 6. November 2020, angesetzte öffentliche Termin zur Reinigung der Stolpersteine in Attendorn fällt coronabedingt aus.

 

Die Initiative "Jüdisch in Attendorn" wird die Stolpersteine um den Jahrestag der Novemberpogrome am 9. und 10. November "in aller Stille" reinigen.


23.10.2020: "Geh Denken": reinigung der Stolpersteine am 06.11.2020

Fünf Stolpersteine

Nach der guten Resonanz in den Vorjahren werden unter dem Motto „Geh Denken“ am Freitag, 6. November 2020, die Stolpersteine in Attendorn erneut gereinigt.

 

Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Rossmann-Filiale in der Wasserstraße. Die Corona-bedingten Mundschutz- und Abstandsregeln sind einzuhalten.

 

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02.10.2020: Sukkot - Leben in der Laubhütte

Eine Laubhütte zu Sukkot.
(Foto: alefbet26, Fotolia)

Neben „Pessach“ und „Schawuot“ ist „Sukkot“ - das einwöchige „Laubhüttenfest“ - das dritte Wallfahrtsfest im jüdischen Glauben.

 

Sukkot beginnt am fünften Tag nach „Jom Kippur“. Zur Erinnerung an die Hütten, in denen die Kinder Israels während ihrer Wüstenwanderung lebten, und gleichzeitig als Erntefest gefeiert, bauen sich jüdische Familien außerhalb des schützenden Hauses eine Laubhütte („Sukka“).

 

Eine solche Laubhütte führte im Jahr 1779 auch in Attendorn zu einem Konflikt mit der katholischen Kirche.

 

Mehr Infos zu Sukkot und zu dieser Attendorner Stadtgeschichte findet Ihr hier.


25.09.2020: "Mehr als man kennt - näher als man denkt"

Schriftzug mit den Worten Mehr als man kennt - näher als man denkt

Digitale Ausstellung der NS-Gedenkstätten:

 

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW hat die Landeszentrale für politische Bildung die Ausstellung „Mehr als man kennt–näher als man denkt" entwickelt.

 

[Zur Homepage der LZPB NRW]


18.09.2020: Shana Tova u-Metuka ve Chag Sameach!

Apfel und Honig
(PhotoGranary, AdobeStock)

Heute Abend beginnt das jüdische Neujahr 5781: Rosh HaShana.

 

Die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ wünscht allen unseren Freundinnen und Freunden in Deutschland und weltweit „Shana tova u-metuka“, ein gutes und süßes neues Jahr!

 

Hier informieren wir über das jüdische Neujahrsfest.


12.09.2020: "Frieden schreit nicht, Frieden ist ganz leise..."

Das Wort Frieden in einem Wortpuzzle
(Foto: Tom Kleine)

Die Initiative "Jüdisch in Attendorn" hat sich am 11. September 2020 an dem alljährlichen "Friedensweg der Religionen" in Attendorn beteiligt.

 

Die 19. Auflage des so wertvollen alljährlichen Friedenswegs in Attendorn wird in besonderer Erinnerung bleiben. Denn coronabedingt wurde aus dem gewohnten Friedensgang durch die Innenstadt in diesem Jahr ein Friedens"stand" auf dem Marktplatz.

 

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05.09.2020: 360°.Rundgang über den Jüdischen Friedhof

Gedenkstele auf dem Jüdischen Friedhof in Attendorn
(Foto: David Hövelmann, Artwork Hövelmann)

Die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ beteiligt sich mit einem virtuellen 360-Grad-Rundgang über den Jüdischen Friedhof in Attendorn am „Tag des Denkmals“, der am Sonntag, 13. September 2020, erstmals digital stattfinden wird.

 

Der bundesweite Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ Das passt perfekt zum historischen Jüdischen Friedhof in Attendorn. Der steht nämlich unter Denkmalschutz. Und "Erinnern. Erhalten. Neu denken." passt zur Initiative "Jüdisch in Attendorn“.

 

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03.09.2020: Der Minna-Ursell-Platz in Attendorn

Historische Aufnahme von Minna Ursell

Die Hansestadt Attendorn bekommt einen Minna-Ursell-Platz. In seiner Sitzung am 2. September 2020 hat der Hauptausschuss einen einstimmigen Beschluss gefasst.

 

Die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ hatte mit Schreiben vom 11.09.2018 darum gebeten, den Bereich vor der Gedenktafel „Im Hohl“ in der Attendorner Innenstadt  zwischen den Einmündungen „Breite Techt“ und „Wasserstraße“ in „Minna-Ursell-Platz“ zu benennen. 

 

An dieser Stelle befand sich der letzte Gebetraum der früheren jüdischen Gemeinde Attendorns, worauf heute an gleicher Stelle die im Jahr 1988 errichtete Gedenktafel hinweist.

 

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22.08.2020: "Beste Bezugsquelle für sämtliche Manufaktur-Waren"

Ausschnitt aus einer Festschrift aus dem Jahr 1927.
"Festbuch zur goldenen Jubel-Feier" des MGV "Sängerbund" Kirchveischede aus dem Jahr 1927.

Die Initiative "Jüdisch in Attendorn" freut sich über ein schönes Fundstück.

 

Im "Festbuch zur goldenen Jubel-Feier" des MGV "Sängerbund Kirchveischede aus dem Jahr 1927 finden sich unter den Anzeigen der Gewerbetreibenden auch die Inserate der Kaufhäuser R. Lenneberg und Karl Ursell aus Attendorn.

 

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13.08.2020: "Aktiv für demokratie und Toleranz"

Mit einem Buchpräsent bedankten sich Hartmut Hosenfeld (links) und Tom Kleine (rechts) von der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ bei der heimischen Bundestagsabgeordneten Nezahat Baradari.

Mit einem Buchpräsent bedankten sich Hartmut Hosenfeld und Tom Kleine von der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ bei der heimischen Bundestagsabgeordneten Nezahat Baradari.

 

Diese hatte die Initiative im vergangenen Jahr auf den bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aufmerksam gemacht. Und das mit Erfolg. Das eingereichte Projekt „Shalom Attendorn“ wurde vom Beirat des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in Berlin Ende November 2019 als vorbildlich eingestuft und mit einem Preis in Höhe von 2.000 Euro ausgezeichnet.

 

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08.07.2020: Trauer um Brigitte Puth

Eine brennende Kerze
(Foto: George Becker, Pexels)

Am 5. Juli 2020 ist Brigitte Puth im Alter von 74 Jahren verstorben.

 

Die Attendornerin war maßgeblich an der Aufarbeitung der Geschichte der jüdischen Familie Guthmann beteiligt.

 

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01.07.2020: Die Stolpersteine in Attendorn sind nun digital erfasst

Drei Stolpersteine mit Blumen und Kerze.
(Foto: Tom Kleine)

Die insgesamt 14 Stolpersteine in der Hansestadt Attendorn sind nun über die Webseite und die App „Stolpersteine Guide“ digital erfasst.

 

Die Sächsische Bibliotheksgesellschaft („SäBiG“) hat in einem unter anderem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Freistaates Sachsen unterstützten Projekt das Netzwerk „Stolpersteine Guide“ veröffentlicht.

 

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04.06.2020: BIPARCOURS zu den Stolpersteinen

Handy mit Biparcours-App neben vier Stolpersteinen
(Foto: Tom Kleine)

Die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ beteiligt sich an dem Projekt BIPARCOURS und lädt ab sofort zu einem interaktiven und lehrreichen Gang zu den vier Verlegestellen der insgesamt 14 Stolpersteine und anderen Orten mit Bezug zur jüdischen Geschichte Attendorns ein.

 

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler.

 

 

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03.06.2020: "Der Stein ist hier auf Urlaub"

Mann mit Grasbstein
(Foto: Martin Droste, WESTFALENPOST)

Die Initiative "Jüdisch in Attendorn" ist in den Besitz eines jüdischen Grabsteins aus Hessen gekommen.

 

Über den spannenden Weg dieses Grabsteins hat Martin Droste in der Ausgabe der WESTFALENPOST am 3. Juni 2020 berichtet.

 

 

Mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion können Sie sich diesen Bericht hier herunterladen.


20.04.2020: Jom Haschoa 2020 - Online-Namenslesung in Attendorn

Ausschnitt Gedenkstele Jüdischer Friedhof Attendorn
Foto: Martina Köhler

Die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ beteiligt sich an der diesjährigen Online-Namenslesung der Holocaust-Opfer.

 

Hier geht es zum Bericht und zum Video.


19.04.2020: Gedenken ohne Gedächtnistheater

Stein auf Grabstein auf jüdischem Friedhof.
(Foto: Tom Kleine)

Die Journalistin Barbara Peveling berichtet über den Einsatz der Initiative "Jüdisch in Attendorn".

 

HIER geht es zum Bericht im Rahmen des Projektes "stadt.land.text NRW".


07.04.2020: PESSACH SAMEACH

Zwei Händepaare beim Thoralesen
(Foto: ungvar, Fotolia)

Die Initiative Jüdisch in Attendorn wünscht allen Freunden weltweit trotz aller Umstände und derzeitigen Einschränkungen ein frohes und koscheres PESSACH SAMEACH!

 

Wir freuen uns auf unser Wiedersehen eines Tages - bleibt gesund!

 

Infos zum Pessach-Fest


06.03.2020:  1.000 Euro für das Jüdische Zentrum in Auschwitz

Vier Personen mit einem Scheck.
Paula Ohm und Linus Groll überreichen Tomasz Kuncewicz (Mitte), dem Direktor des Jüdischen Zentrums in Auschwitz, die Spende der AG Erinnerungskultur des St.-Ursula-Gymnasiums. (Foto: Christina Gerhard)

Im Rahmen der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau konnte die AG Erinnerungskultur des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn einen Scheck über 1000 Euro an Tomasz Kuncewicz, den Direktor des Jüdischen Zentrums in Auschwitz, überreichen.

 

Die stolze Summe setzt sich aus dem Erlös des literarisch-musikalischen Abends mit der Geigerin Judith Stapf anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht sowie des Weihnachtskonzerts zusammen.

 

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28.01.2020: MdL Johannes Remmel zu Besuch in Attendorn

Drei Personen auf dem Jüdischen Friedhof in Attendorn.
(Foto: Hartmut Poggel, Sauerlandkurier)

Der Landtagsabgeordnete Johannes Remmel war am 28. Januar 2020 zu Besuch in Attendorn, um sich über den Einsatz der Initiative "Jüdisch in Attendorn" zu informieren.

 

Der Grünen-Politiker nahm den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum Anlass, sich ein Bild über die Erinnerungskultur in der Hansestadt zu machen.

 

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27.01.2020: WE REMEMBER

Bahngleise in Auschwitz
Bahngleise in Auschwitz. (Foto: AG "Erinnerungskultur" des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn)

Der 27. Januar ist weltweit der „Holocaust-Gedenktag“. 

Am 27. Januar 1945 befreite die „Rote Armee“ die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau. Die Vereinten Nationen führten im Jahr 2005 den „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ein. In Deutschland ist der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27. Januar seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.

 

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25.01.2020: Chagall in Attendorn

Ein Chagall-Werk in einer Ausstellung.
(Foto: Artwork Hövelmann Attendorn)

Noch bis zum 16. Februar 2020 ist die Ausstellung "Dreigestirn der Moderne" im Südsauerlandmuseum in Attendorn zu bewundern. Ausgestellt sind auch einige Werke von Marc Chagall.

 

 Chagall entstammte einer jüdischen Familie aus Witebsk im heutigen Weißrussland.

 

Das Milieu des heimischen Schtetl mit seinen Protagonisten, die Welt der jüdischen Riten und Bräuche wird für Chagall ein unermessliches, immer wieder zu variierendes Motivreservoir, aus dem er zeitlebens schöpfen sollte.

 

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23.01.2020: Wertvolle Schularbeit

Während der beiden Kinovorführungen "Wir sind Juden aus Breslau" am 23. & 24. Januar 2020 im JAC Kino Attendorn werden zwei Installationen von Schülerinnen des Städtischen Gymnasiums Olpe  (SGO) im Kino ausgestellt sein.

 

Unter der Leitung der Kunstlehrerin Frau Magers entstanden im vergangenen Jahr die beiden bemerkenswerten Projektarbeiten, die der Initiative "Jüdisch in Attendorn" zur Verfügung gestellt wurden.

 

HIER geht es zu den Beschreibungen der Werke.

 


17.01.2020: Unterwegs auf dem Julius Ursell Weg

Das Logo des Julius Ursel Weges

Unter "NRW-Tipp" hat der Radisoender WDR 5 unter anderem über den Julius Ursell Weg durch Attendorn berichtet.

 

Der Beitrag wurde am 28. Dezember 2019 ausgestrahlt und kann hier heruntergeladen werden.


08.01.2020: "Wir sind Juden aus Breslau" im Kino Attendorn

Historische Aufnahme einer Schulklasse aus dem Jahr 1938.
(Quelle: www.judenausbreslaufilm.de)

Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Wir sind Juden aus Breslau" wird am Donnerstag, 23. Januar 2020, im JAC Kino in Attendorn präsentiert. Für Schulklassen besteht am folgenden Tag die Möglichkeit zur Filmvorführung.

 

In Zusammenarbeit mit dem Regionalen Bildungsnetzwerk im Kreis Olpe und der Initiative "Jüdisch in Attendorn" und unter der Schirmherrschaft und mit Unterstützung der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, findet am Donnerstag, 23. Januar 2020, um 19.00 Uhr im JAC Kino in Attendorn eine Sondervorführung des vielbeachteten Kinodokumentarfilms von Karin Kaper und Dirk Szuszies statt.


02.01.2020: Jüdische Feiertage 5780/5781 (2020)

Übersicht der Jüdischen Feiertage im Jahr 2020