Aktuelles 2018

Hier informieren wir über laufende Projekte mit Bezug zur jüdischen Geschichte und zum aktuellen jüdischen Leben in und um Attendorn und damit aus dem "Jetzt und Hier".

"Sind Stolpersteine ein geeignetes Element gelebter Erinnerungskultur?"

Drei Stolpersteine
(Foto: Tom Kleine)

Die Attendornerin Enya Sommer, Schülerin der Jahrgangsstufe 11 des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn, hat eine spannende und lesenswerte Facharbeit zum Thema Stolpersteine verfasst.

 

Im Zuge ihrer Recherche hat sie u.a. Kontakt zu Gunter Demnig, Charlotte Knobloch und zur Initiative "Jüdisch in Attendorn" aufgenommen.

 

Mit Erlaubnis von Enya kann die Facharbeit heruntergeladen werden.

 

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07.07.2018: "Eine aktive Geschichtsstunde!"

Viele Menschen mit Werkzeugen vor dem Jüdischen Friedhof in Attendorn)
(Foto: Hansestadt Attendorn)

Auf dem Jüdischen Friedhof in Attendorn war in diesen Tagen viel los. Schülerinnen und Schüler der St.-Ursula-Realschule kümmerten sich um die Pflege der Grabstätten.

 

Hier geht es zu dem Bericht auf der Homepage der Hansestadt Attendorn.


03.07.2018: Evangelisch in Attendorn

Auszug aus dem Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn
(Quelle: Evangelisch in Attendorn)

Im aktuellen Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn wird unser Projekt "Shalom Attendorn 2018"  vorgestellt.

 

Den kompletten Gemeindebrief können Sie sich hier herunterladen:

Download
Evangelisch in Attendorn
Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn, Ausgabe Juli bis Oktober 2018
Ev-Gemeindebrief_2018-07_o.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.6 MB

30.06.2018: Ein Logo für den Julius Ursell weg

Acht Personen mit dem Logo des Julius Ursell Weg
(Foto: Tom Kleine)

In Zusammenarbeit mit der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ wird die SGV-Abteilung Attendorn am 28. Oktober 2018 den Julius Ursell Weg freigeben.

 

Vor einigen Tagen wurde das Logo vorgestellt und prämiert.

 

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24.06.2018: Attendorner Juden in der Schützengesellschaft

Historische Aufnahme des Attendorner Schützenfestes aus dem Jahr 1914
Attendorner Schützenfest 1914. Der beleibte Schützenbruder im Vordergrund ist Ari Böheimer. (Foto: Nachkommen Böheimer, Bildarchiv Hosenfeld)

Passend zum Attendorner Schützenfest am ersten Juli-Wochenende werfen wir einen Blick zurück in die Zeit, als einige Attendorner Juden selbstverständlich Mitglied der Schützengesellschaft Attendorn waren.

 

Denn die Mitgliedschaft in den örtlichen Vereinen war auch für die Attendorner Juden ein wichtiges Indiz für die gesellschaftliche Integration.

 

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19.06.2018: Die Anstecknadel zu Shalom Attendorn 2018

Anstecknadel mit dem Schriftzug Shalom Attendorn 2018

Mit dem Kauf dieser Anstecknadel zum Preis von 5 Euro kann jeder unser Projekt "Shalom Attendorn 2018" unterstützen.

 

Denn wir brauchen zur Umsetzung der zahlreichen geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr neben  ideeller einfach auch materielle Unterstützung. ;-)

 

Bei Interesse an der Nadel bitten wir um Kontaktaufnahme.

 

Die Nadel gibt es zudem in den vier Verkaufsstellen Buchhandlung Hoffmann, Buchhandlung Frey, Eine-Welt-Laden und Südsauerlandmuseum in Attendorn.

 

Vielen Dank!


31.05.2018: Ein ganz besonderer Fronleichnams-Tag

Aus Blumen gefertigter Schriftzug von Shalom Attendorn vor einem Altar
(Foto: Tom Kleine)

Der Fronleichnamstag 2018 war für die Initiative "Jüdisch in Attendorn" ein ganz besonderer Tag.

 

Zunächst gab es die Überraschung während der Fronleichnams-Prozession. Und danach gab es noch den Besuch des Vorstandes der Attendorner Schützengesellschaft auf dem Jüdischen Friedhof.

 

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Mehrere Personen in Schützenuniform auf dem Jüdischen Friedhof in Attendorn
(Foto: Tom Kleine)

30.05.2018: Der "Skandal" um den SchützenBruder Sotig Mai

Drei Männer in Ritterrüstungen
(Foto: Stadtarchiv Attendorn)

Im Jahr 1851 kam es im Zusammenhang mit der Fronleichnamsprozession des Jahres zu einem folgenschweren Eklat, weil die Schützengesellschaft Attendorn einen Juden an exponierter Stelle beteiligt hatte.

 

Dies brachte den Schützen einen kirchlichen Bann ein, der erst nach 75 Jahren aufgehoben wurde.

 

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01.05.2018: Gabriel, ein (un)bekannter Stern aus Attendorn

Gerhard Gabriel Stern
(Foto: Bildarchiv Hartmut Hosenfeld)

Vor 35 Jahren - am 3. Mai 1983 - verstarb in Jerusalem der gebürtige Attendorner Gabriel Stern. Er gilt neben Martin Buber, dessen Assistent er war, als einer der Gründerväter Israels.

 

Der Humanist und Journalist Gabriel Stern, der als Gerhard Stern am 27. Oktober 1913 in Attendorn geboren wurde, setzte sich stets für die Verständigung zwischen Juden, Christen und Muslimen ein. Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Menschenrechte erhielt er 1981 den Emil-Grünzweig-Menschenrechtspreis. Die Hansestadt Attendorn hat außerdem im Jahr 1999 eine Straße im Neubaugebiet Biekhofen/Wippeskuhlen  nach ihm benannt.

 

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16.04.2018:  Als Lehrling im Kaufhaus Lenneberg

Der Kopfbogen des Kaufhauses Lenneberg

Ein Lehrvertrag und Arbeitszeugnisse der Kaufhäuser Lenneberg und Scholl - diese wichtigen Zeitdokumente des gebürtigen Attendorners Josef Teipel aus den Jahren 1926 und 1938/1939 wurden "Jüdisch in Attendorn" vor einigen Wochen zur Verfügung gestellt.

 

Die Dokumente stammen aus dem Nachlass von Josef Teipel, der im Jahr 2005 verstorben ist. Zu verdanken haben wir diese Dokumente dessen Tochter Ute Scherer aus Neuss.

 

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28.03.2018: Jahrestag Judenboykott 1. April 1933: - "Kauft nicht bei Juden!"

Zwei SA-Männer beim Kleben von judenfeindlichen Plakaten
(Fotoquelle Internet: Ullstein)

Zum Jahrestag 1. April 1933 erinnern wir an den Tag, als der deutschlandweite "Judenboykott" auch Attendorn erreichte.

 

Am 1. April 1933, einem Samstag, standen in ganz Deutschland SA-Männer vor Geschäften und Praxen und zeigten Transparente, auf denen stand: "Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht bei Juden! – Die Juden sind unser Unglück! – Meidet jüdische Ärzte! – Geht nicht zu jüdischen Rechtsanwälten". Die meisten Deutschen folgten.

 

Auch in Attendorn war der Judenboykott angekommen. Die jüdischen Kaufleute Lenneberg, Cohn und Ursell  mussten Sachschäden an ihren Kaufhäusern und entwürdigende Plakate an den Schaufenstern über sich ergehen lassen.

 

Doch es gab in unserer Stadt auch bemerkenswerte Zeichen der Solidarität und des zivilen Ungehorsams.

 

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26.03.2018: Shalom 2018 in der "Heimatliebe"

Hartmut Hosenfeld und Tom Kleine
Hartmut Hosenfeld (l.) und sein "Lehrbursche" Tom Kleine. (Foto: Birgit Engel, Heimatliebe)

Das Regionalmagazin "Heimatliebe" berichtet in der Frühjahrsausgabe 2018 ausführlich über unser Projekt "Shalom Attendorn 2018". Redakteurin Birgit Engel wird unsere Arbeit in diesem Jahr noch mehrfach begleiten.

 

Das Magazin liegt an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet und darüber hinaus kostenlos aus.

 

Mit Genehmigung des Herausgebers Frey Print + Media GmbH, Attendorn, kann der Bericht auch hier herunter geladen werden: 

Download
Shalom 2018 - Im Gedenken
Regionalmagazin Heimatliebe, Ausgabe Frühjahr 2018
Heimatliebe - Shalom 2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.0 MB

21.03.2018: Erinnerung

Eine Besuchergruppe auf dem Jüdischen Friedhof in Attendorn

Dass auch ein Friedhof voller spannender Geschichten stecken kann, davon konnten sich in diesen Tagen einige Schülerinnen und Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn überzeugen, die an einer Führung über den Jüdischen Friedhof in Attendorn teilnahmen.

 

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16.03.2018: Fahrt zur gedenkstätte Bergen-Belsen am 15. April 2018

Klemens Ortmeyer, Gedenkstätte Bergen-Belsen

Der Arbeitskreis Eine Welt e.V. Attendorn bietet am Sonntag, 15. April 2018, einen Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen an.

 

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01.03.2018: Purim Sameach!

Eine Collage zu Purim
(Foto: tomertu/Fotolia)

In diesen Tagen feiern die Juden ihren ganz eigenen Karneval: Purim!

 

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28.02.2018: Großes Interesse an der Infoveranstaltung

Das Logo von Shalom Attendorn 2018

Groß war das Interesse an der Infoveranstaltung zu "Shalom Attendorn 2018" am 26. Februar 2018 im Rathaus Attendorn.

 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Christian Pospischil stellten Hartmut Hosenfeld und Tom Kleine die umfangreiche Veranstaltungsreihe vor.

 

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20.02.2018: Infoveranstaltung AM 26. Februar

Das Logo von Shalom Attendorn 2018

Die Hansestadt Attendorn lädt zu einer Infoveranstaltung für Montag, 26. Februar 2018, um 17 Uhr, in das Rathaus ein.

 

Rund um die Errichtung einer Gedenkstele auf dem Jüdischen Friedhof in Attendorn im November 2018 werden unter dem Motto „Shalom Attendorn 2018“ im Laufe des Jahres zahlreiche Veranstaltungen im schulischen, kulturellen, sportlichen und kirchlichen Bereich stattfinden.

 

Die Hansestadt Attendorn lädt alle, die sich über dieses Projekt informieren möchten, zu einer Informationsveranstaltung für Montag, 26. Februar 2018, 17 Uhr, in den Sitzungsraum II. (Raum 103) des Attendorner Rathauses (Eingang Klosterplatz) ein.

 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Christian Pospischil werden Hartmut Hosenfeld und Tom Kleine das Projekt „Shalom Attendorn 2018“ vorstellen.


10.02.2018: JHV Heimatverein am 15. Februar

Attendorn-Collage

Der Heimatverein Attendorn lädt seine Mitglieder und alle Interessierten zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 15.02.2018, um 19.00 Uhr, ins „Restaurant Himmelreich“ ein.

 

Im Anschluss an die Versammlung werden Hartmut Hosenfeld und Tom Kleine über das Projekt „Shalom Attendorn 2018“ berichten.


27.01.2018: We Remember

Blumen auf Bahngleise in Auschwitz
Bahngleise in Auschwitz. (Foto: AG "Erinnerungskultur" des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn)

Der 27. Januar ist weltweit der „Holocaust-Gedenktag“.

 

Am 27. Januar 1945 befreite die „Rote Armee“ die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau. Die Vereinten Nationen führten im Jahr 2005 den „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ ein. In Deutschland ist der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27. Januar seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.

 

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23.01.2018: "Keep the Memory alive!"

Im Oktober 2017 freute sich Hartmut Hosenfeld über den überraschenden Besuch von Phil und Shanta Ursell in Attendorn. Phil Ursell begab sich dabei einmal mehr auf die Spuren seines Großvaters Julius Ursell und seiner Urgroßeltern Minna und Joseph Ursell.

 

Hier geht's zum Bericht von Hartmut Hosenfeld:

 

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